Unsere Geschichte

Seit über 130 Jahren aus Tradition zukunftsorientiert.

Im Jahr 1888 gründet Heinrich Baumann ein Fuhrunternehmen in Engelskirchen. Früh sucht er die Nähe zu den wirtschaftlichen Ballungszentren. Diese Zielrichtung haben wir seitdem immer weiter verfolgt. Das Ergebnis: Konsequente Zukunftsausrichtung mit stetigem Wachstum.

Eine kurze Fahrt durch unsere Geschichte:

  • Heinrich Baumann gründet das Fuhrgeschäft in Engelskirchen. Noch werden die Waren auf Pferdewagen durch das Bergische Land gefahren. Der Unternehmer erkennt jedoch früh, dass der wirtschaftliche Fortschritt in den Ballungszentren liegt.
  • Heinrich Baumann verlegt 1914 das Fuhrunternehmen nach Bonn. 1918 arbeiten drei seiner Söhne mit im Fuhrbetrieb. Ton und Glas werden auf Pferdewagen aus dem Umland von Bonn zum Rheinhafen transportiert. Später werden die Pferde durch Raupen-LKW ersetzt.
  • Der Sohn Viktor Baumann übernimmt das Unternehmen von seinem Vater. Der erste LKW nach moderner Bauart wird angeschafft. Der Fuhrpark wird ständig erweitert.
  • Bonn wird Bundeshauptstadt. Zum Aufbau der neuen Bundeshauptstadt werden Baumaschinen und Baumaterialien benötigt. Ein US-Armeetieflader wird zum Zivilfahrzeug umgebaut. Für die Fa. BAUMANN beginnt das Schwertransport-Geschäft.
  • Der erste neue Autokran wird angeschafft: PH Gittermastkran mit 20 t Hubkraft.
  • Sohn Rudolf Baumann übernimmt die Geschäftsführung des Unternehmens. Unter seiner Leitung entwickelt sich der Betrieb zu einem der führenden Schwertransport- und Kranunternehmen in Deutschland.
  • Das Unternehmen expandiert. Der Firmengelände in der Bonner Innenstadt platzt aus allen Nähten. Heute umfasst das Firmengelände im Bonner Norden, in Bornheim-Hersel, eine Fläche von 70.000 qm.
  • Gründung der Niederlassung in Leipzig mit einem Betriebsgelände von 20.000 qm.
  • Tochter Sabine Baumann-Duvenbeck tritt in die Geschäftsleitung ein.
  • Rudolf Baumann übergibt die Leitung des Unternehmens in die Hände seiner Tochter Sabine Baumann-Duvenbeck.
  • - 3.423 qm Schwerguthalle, 114 m x 30 m
    - 2.236 qm verfügbare Außenfläche gepflastert
    - Höhe der Halleninnenseite 12.500 mm
    - 2 Hallenkrane mit je 40 t Hubkraft
    - Hakenhöhe der Krane 10.300 mm
    - 5 Hallentore mit einer HxB 6.000 x 5.750 mm
    - Stirnseite der Halle Hallentor mit HxB 10.000 x 7.500 mm
    - Dunkelstrählerheizung
    - Umfassende Energieversorgung mit Wasser-, Strom, Starkstrom und Druckluftanschlüssen
    - Eigener Trafo mit 680KvA
  • - Kauf einer MAN TGX 41-640 SZM 8x4 und Umbau bei der Firma Maurer zu einer AN TGX 43-640 8x6 SZM
    - Änderung der Antriebsformel auf 8x6
    - Rahmenverstärkung im Untergurtbereich zur Verbesserung der seitlichen Aussteifung
    - Schwerlastplatte vorne
       - Mit einer hydraulisch gefederten Vorderachse
       - Einem verstärktem schlussquerträger für die Aufnahme der 1.000t Rockinger Anhängerkupplung, Zulassung der SZM auf 1.002 t
       - Einem Kessler Verteilergetriebe
       - Zusätzlicher Luft Kompressor
       - Diversen Staukästen
    - Dauer des Projekts: 18 Monate
  • Im Juni kehrt das „Bundesbüdchen“ nach über 14 Jahren im Zwischenlager in Bornheim endlich an seinen neuen Standort zurück. Aufgrund der Bauarbeiten am Bonner WCCB sowie eines großen internationalen Hotels musste der traditionsreiche Kiosk damals weichen. Ursprünglich war für die Auslagerung lediglich ein Zeitraum von drei Jahren vorgesehen – tatsächlich wurde daraus jedoch mehr als ein Jahrzehnt. Nun steht die Rückführung bevor: Das „Bundesbüdchen“ wird auf einem 8-achsigen Goldhofer THP, gezogen von einer 4-achsigen Zugmaschine, transportiert. Am Ziel angekommen, hebt ein LTM 1300 den Kiosk präzise auf sein neues Fundament.
  • Mitte 2019 begann die Planung eines außergewöhnlichen Schwertransports, bei dem ein knapp 50 Meter langer und insgesamt 503 Tonnen schwerer Wärmetauscher von Tacherting nach Passau gebracht werden sollte. Im Oktober 2020 wurde das Projekt erfolgreich umgesetzt: Für die 170 Kilometer lange Strecke benötigte die Spezialkombination vier Tage. Die besondere Herausforderung lag in der ländlichen Infrastruktur mit engen Ortsdurchfahrten, steilen Passagen, stark beanspruchten Brücken und einem seitlichen Ausschwenken der Ladung von bis zu zehn Metern in Kurven. Mit technischer Präzision, eigens entwickeltem Neigungsmesssystem und einem speziellen Sicherheitskonzept meisterte das Unternehmen einen Transport, der in dieser Form zuvor nicht realisiert worden war.
  • Eröffnung einer Niederlassung im Chempark Dormagen 2023: Mit der neuen Niederlassung stärken wir unsere lokale Präsenz und rücken den Kunden noch stärker in den Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Durch die Nähe zum Standort ermöglichen wir eine deutlich kürzere Reaktionszeit, wodurch wir flexibel auf Anforderungen reagieren und schneller Entscheidungen treffen können. Gleichzeitig steigern wir die Qualität unserer Dienstleistungen durch engere Abstimmung mit Kunden- und Partnernetzwerken vor Ort, optimierte interne Prozesse und eine bessere Verfügbarkeit von Fachwissen. Insgesamt legen wir so den Grundstein für eine effizientere Zusammenarbeit, höhere Kundenzufriedenheit und nachhaltiges Wachstum.
  • In einem 16-monatigen Projekt wurde eine neue Daimler-Zugmaschine aus Rastatt umfassend umgebaut und technisch wie funktional gezielt weiterentwickelt. Ausgehend von einem Arocs 5 8x6 als Sattelzugmaschine mit L-Fahrerhaus und StreamSpace 2,30 m entstand ein individuell angepasster Arocs 5 8x6 mit BigSpace-Fahrerhaus 2,50 m. Neben dem Umbau von Fahrerhaus, Stoßfänger, Einstiegen, Kotflügeln und Innenverkleidung wurden auch Lenkung, Staukästen, Kameraausstattung und die Ballastbrückenaufnahme modernisiert. Das Ergebnis war eine leistungsstarke Spezialzugmaschine, die optimal auf die Anforderungen im Schwerlastbereich zugeschnitten wurde.

Heavy Lift Awards 2021

Kategorie: Transport des Jahres

Die Jury der Heavy Lift Awards 2021 hat stattgefunden und Viktor Baumann für das Projekt des Jahres nominiert.